CueStack veröffentlichen Debütalbum

Der Planet Erde im Jahr 2121: Von einer Künstlichen Intelligenz gesteuerte Roboter und Maschinen haben sich zu einem integralen Bestandteil des Alltags entwickelt. Doch was passiert, wenn das selbstständig denkende Superhirn bei der automatischen Fehleranalyse das menschliche Individuum als größten Schwachpunkt im System erkennt und sich plötzlich gegen seinen Schöpfer wendet? Auf seinem mit Hochspannung erwarteten Debütalbum zeichnet das Wiener Industrial Metal-Duo CueStack eine dystopisch-düstere Zukunftsvision, die vielleicht schon morgen mit einem unscheinbaren Warnhinweis beginnt – „Diagnosis: Human“!

Hinter dem ungewöhnlichen Namen CueStack verbergen sich die beiden Österreicher Martin Kames und Bernth Brodträger. Als weltweit renommierter Licht- und Showdesigner hat Martin bereits mit zahlreichen internationalen Rock- und Metalgrößen wie Machine Head, Parkway Drive, Heaven Shall Burn und vielen anderen gearbeitet; Bernth ist seit über zehn Jahren global als gefragter Session- und Livegitarrist tätig und betreibt ebenfalls einen der reichweitenstärksten YouTube-Kanäle für Musiker. Seit 2018 arbeitet das Duo an der Erschaffung seines ganz persönlichen Multimedia-Gesamtkunstwerks namens CueStack. Ein faszinierender Kosmos aus Musik, aufwändigen Visuals und einer bombastischen Bühnenshow, mit der die Band monatlich bis zu 100k monatliche Hörer auf Spotify erreicht, bisher mehr als 5 Millionen Gesamt-Views auf YouTube generieren konnte und internationale Magazine vom Forbes Magazin über die Medienplattform Consequence Of Sound bis zur einschlägigen Metal-Presse auf sich aufmerksam machte. Für weitere internationale Furore sorgten die Österreicher mit dem mittlerweile fast 3,3 Millionen Mal geklickten Clip zum Track „Through The Night“, für den man niemand Geringeren als David Hasselhoff als Special-Guest gewinnen konnte. Inspiriert von Filmen wie „Blade Runner“ oder „Prometheus“, TV-Serien wie „Black Mirror“ sowie Künstlern wie HR Giger und Zdzisław Beksiński kreieren CueStack eine futuristisch-surreale Parallelwelt, in die das Duo nun alle Fans mit „Diagnosis: Human“ einlädt.

CueStack verschmelzen hartes Metal-Riffing, düster-atmosphärische Samples, zwischen melodischem Screaming, roboterhaft-unterkühlten Gesangsparts pendelnde Vocals und bombastische Chöre zu einem kopfkinohaften Hybridmix, mit dem man Formationen wie Fear Factory, Ministry, Samael, Marilyn Manson oder Puscifer ernsthafte Konkurrenz macht. „Unsere Soundwelt erscheint von außen oft düster, trist, maschinell und postapokalyptisch“, beschreibt Bernth Brodträger das Gesamterlebnis CueStack. „Beim genaueren Hinschauen findet man jedoch immer ein Augenzwinkern oder einen gewissen Twist. Genau das macht die beiden Seiten dieser Band aus: Es gibt einen Optimisten und Pessimisten; Martin ist ein eher offener Familienmensch, während ich mich dagegen als einen zurückgezogenen Einsiedler sehe. Diese Pole reiben ständig aneinander und erzeugen letztendlich die kreative Spannung, die CueStack ausmacht.“

Auf ihrem ersten Longplayer beschäftigen sich CueStack mit zukunftsweisenden Technologien – sowie den damit fast unweigerlich verbundenen Risiken und auch existenziellen Fragen, wie das Duo mit „Diagnosis: Human“ demonstriert. Was macht einen Menschen aus? Und was eine Maschine? Wo sind die Grenzen und wie lassen sich immer smartere Künstliche Intelligenzen kontrollieren? Eine klare Antwort haben auch CueStack nicht parat. Vielmehr möchte das Duo schon heute wichtige Denkanstöße für morgen geben. So wie mit der ersten Vorabsingle „Transhuman Generation“, auf der sich die beiden Musiker dem Thema Menschmaschine annehmen. „Sind wir tatsächlich auf der Suche nach einem ‚Heilmittel‘ für Menschlichkeit?“, so Martin Kames über die CueStack-Version eines modernen Frankenstein-Monsters. „Es geht um die Frage, ob man wirklich so weit gehen würde, sich einen Computerchip ins Gehirn einpflanzen zu lassen. Ob das, was heute noch Science-Fiction ist, vielleicht schon bald ein ganz normaler Bestandteil unseres Alltags wird.“ Ein Motiv, das CueStack musikalisch in Form eines dramatischen Wechsels zwischen kalten, düsteren Electronica-Elementen und großen Gitarren-Riffs ausdrücken.

Nach Themen wie menschlichen Lastern und Abhängigkeiten, Cybermobbing, unterschiedlichen Arten des Verlusts oder der unaufhaltsam wachsenden Überbevölkerun legen CueStack mit dem brutalen Rocker „Gynoid“ ihren kontroversesten Albumtrack vor, auf dem man sich in die bizarren Abgründe des Geschäfts mit Roboter-Sex begibt. „Wir sind auf mehrere Online-Artikel gestoßen, in denen es um menschliche Grundrechte für Roboter ging. Und ob diese Maschinen entweder als Heilmittel gegen aggressives und illegales sexuelles Verhalten dienen könnten oder das genaue Gegenteil bewirken und damit sogar noch Öl ins Feuer gießen“, ergänzt Bernth Brodträger. „Auf einer anderen Ebene geht es um die große Kluft zwischen Liebe und Sex. Wo fügen sich Roboter in diesem Spektrum ein? Akustisch sind wir hier einmal mehr bei den Wurzeln von CueStack: Heftige Gitarren-Parts verbunden mit einem kreischenden Synthesizer, während die Waage immer zwischen Härte und interessanten, melodischen Strukturen gehalten wird, eng verflochten mit der surrealen Thematik von ‚Gynoid‘.“

Mit dem Closing-Track „Icon“ endet schließlich der Trip in CueStacks metallisch-futuristischen Soundkosmos: Eine philosophische Betrachtung des Spannungsfelds zwischen Kunst und Künstlicher Intelligenz, menschlicher Fehlbarkeit und maschineller Perfektion. „Kann man mittels K.I. ein Gemälde erschaffen, welches wir als Meisterwerk bezeichnen würden? Oder kann Kunst nur von hin- und hergerissenen, unvollkommenen, menschlichen Wesen erschaffen werden? Wo ist die Grenze zwischen künstlerischer Genialität und mechanisch perfekter Ausführung? Würden Roboter Kunst und Kultur gänzlich eliminieren, um Effizienz zu maximieren und die tägliche Ablenkungen auf ein Minimum zu reduzieren? Das sind die finalen Gedanken des Albums, welche Maschinen als die modernen ‚Ikonoklasten‘ der Kunst darstellen.“

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