Blaues Herz – Folge 1

Mit „Blaues Herz“ erscheint ein neuer Zweiteiler bei Wolfy Office. Mit diversen wirklich sehr guten Sprechern besetzt, allen voran natürlich Ekkehardt Belle, taucht der Hörer ein eine verschneite winterliche Landschaft ein, in der der pensionierte Kommissar Hans Berg von einer Lawine überrascht wird und sich zu seinem Glück (?!) in ein nahe liegendes Anwesen in den Bergen retten und die Nacht dort verbringen kann.

Doch kaum ist der von Ekkehardt Belle gesprochene Kommissar in dem sich als Mädcheninternat entpuppenden Gebäude angekommen, gibt es dort einen toten Lehrer und die Schülerinnen des Internats lassen den vermeintlich netten und von allen Schülerinnen gemochten Lehrer in einem anderen Licht erscheinen. Und plötzlich ist die scheinbare Idylle des Anwesens und seiner Bewohner wie weggewischt und der alte Kommissar ruft ein Ermittler-Gen erneut ab, um das Geheimnis rund um den Mord und das Internat zu lösen.

Nach anfänglichen Längen, durch die man sich wahrlich etwas angestrengter arbeiten muss, nimmt „Blaues Herz – Teil 1“ dann aber eine spannende atmosphärische Fahrt auf. Zu Beginn spricht Ekkehardt Belle als Kommissar Berg lange Monologe und man fragt sich immer mal wieder, was das soll und wozu dieses eingesetzte Stilmittel letztlich gut sein wird.

Erst mit der Ankunft im Mädcheninternat beginnt das Hörspiel so richtig und auch der Plot wird für den Hörer nachvollziehbar und so entsteht eine Bindung zum Hörer. Leider bricht das Hörspiel mitten im Geschehen ab und man muss nun auf den zweiten Teil und die Auflösung des Falles warten. Und das leider rund drei Monate.

Die Sprecherleistungen bei „Blaues Herz“ sind sehr gut, Man merkt die Hingabe, mit der die Sprecher am Werk sind. Und auch die Geräuschuntermalungen betten das Geschehen atmosphärisch dicht ein. Man darf also auf den zweiten Teil der Geschichte gespannt sein

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