Eric Bibb – Dear America

Mit „Dear America“ veröffentlicht Eric Bibb ein Album, dass seine Entstehung noch vor der Pandemie hatte. Der nunmehr in Schweden lebende Amerikaner ist seinerzeit für die Aufnahmen von „Dear America“ wieder nach New York gereist, um sich einerseits vom Geiste der Stadt und vom Geruch des Landes inspirieren zu lassen und andererseits vor Ort auch besser die Probleme seines Heimatlandes einatmen und musikalisch umsetzen zu können.

Gemeinsam mit einigen Gastmusikern entstanden so 13 Stücke, die das Gerechtigkeitsempfinden und die Wertevermittlung in den Vordergrund stellen sowie aktuelle Tendenzen, die sich oftmals von eben diesen Werten entfernen infrage stellt und kritisiert. Eric Bibb, dessen Vater seinerzeit mit dem Bürgerrechtler Martin Luther King marschierte war mit ausschlaggebend für die sozialen Werte, die Eric Bibb seit seiner Kindheit in sich trägt und die immer wieder mit aktuellen politischen Entscheidern, Entscheidungen und Tendenzen torpediert werden – und das ganz aktuell während der Entstehungszeit des Albums in Amerika.

„Dear America“ ist ein ausgewogener Weckruf, stellt viele Fragen, sucht Antworten und das auf eine musikalische Weise, die abwechslungsreich, atmosphärisch und in gewisser Weise zeitlos ist. Eine Reise durch die Welten von Singer/Songwriter Songs, Blues und Folk.

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