Niedeckens BAP – Alles fliesst

Mit „Alles fliesst“ veröffentlicht Wolfgang Niedecken zusammen mit seinen Mannen von BAP das mittlerweile 20. Album der Bandgeschichte. Und der Titel ist Programm. Die 14 Songs des Albums greifen atmosphärisch wunderbar ineinander und auch wenn Wolfgang Niedecken stets gedanklich mahnend am Puls der Zeit wandelt, so verpacken BAP dieses wertvolle Gedankengut stets in durchdachte Soundlandschaften und rufen manchmal direkt, manchmal metaphorisch umschrieben dazu auf, Obacht zu haben und mit offenen Augen durchs Leben zu gehen, um negativen Tendenzen unterschiedlichster Weise gleich im Ansatz Einhalt zu gebieten.

„Alles fliesst“ lässt den Blick und die Mahnungen auf eine angenehme Weise weiser wirken, klingt in sich stimmig und verzaubert dennoch gleich beim ersten Hören. Die Sounds sind unverkennbar BAP und die Stimme von Frontmann Wolfgang Niedecken klingt kraftvoll und charismatisch wie eh und je.

Inhaltlich greifen der Kölner und seine Mannen einen breiten Themenkomplex ab, sind biografisch und sozialkritisch, aber auch mit politischen Botschaften unterwegs. BAP müssen sich und auch keinem anderen mehr etwas beweisen und das hört man den neuen Songs auch uneingeschränkt an.

Es dreht sich auf „Alles fliesst“ um den „Haupjewinn“, BAP gehen noch immer „Volle Kraft voraus“ und liefern mit diesem Werk eine Scheibe ab, die man „Für den Rest meines Lebens“ immer wieder und wieder hören und vielschichtig genießen kann.

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