Steve Vai – Invoilate

Steve Vai veröffentlicht mit „Inviolate“ sein mittlerweile zehntes Album. Und aus Anlass dieses Jubiläums konzentriert sich der Musiker und Gitarrenvirtuose vollumfänglich auf die Musik. Und so ist das neue Werk ein rein instrumentales.

Bestimmt werden die Songs schwerpunktmäßig von der Gretsch-Hollowbody-Gitarre, die Steve Vai wie kaum ein anderer zu spielen versteht. Die Songs klingen interessant und durchaus kurzweilig und vereinen in sich eine angenehme Mischung aus Melodik und Experimentierfreude.

Über knapp 50 Minuten hinweg lädt der Musiker den Hörer auf seine eigene Gedankenreise ein. Und dass er immer mal wieder ein wenig krautrockig rüberkommt, dass hat Steve Vai sich vielleicht noch aus seiner gemeinsamen Zeit mit Frank Zappa in das Hier und Jetzt gerettet.

„Inviolate“ ist eine sicherlich für die Kenner dieser Sounds interessante Scheibe, auf der sich die Gedanken, die Steve Vai bei der Umsetzung seiner Songs im Kopf hatte häufig nahezu zu überschlagen scheinen. Und die Drums, die das Gitarrenspiel ergänzen und zugleich befeuern, unterstreichen diese Annahme das eine oder andere Mal in einer schon herausfordernden Weise.

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